Voreröffnung 29.09.2016
Paris Chicago
Weizenstabil+ 1 Cent
Maisstabil+ 2 Cents
Raps+ 1 bis 2 €/t
Soja+ 10 Cents
Indexe 30.09.2016
€/$1,1161 $
Rohöl WTI48,24 $/b
Notierungen

Weizen (€/t)
Dez 16160,50-1,25
Mrz 17166,25-0,50
Mai 17169,00-0,50
Sep 17170,25-0,50
Dez 17173,00-0,25
Mais (€/t)
Nov 16160,25-0,25
Jan 17163,25+0,25
Mrz 17164,75+0,00
Jun 17167,50+0,00
Aug 17170,50-0,25
Raps (€/t)
Nov 16375,75-1,00
Feb 17376,75-0,25
Mai 17375,00-0,50
Aug 17360,50-0,75
Nov 17362,25-0,50

30.09.2016

Weizen (€/t) : 654 lots
LotsTypeStrikePrime
175Call Dez 161691,50
10Call Dez 161750,70
5Call Mrz 171667,80
1Call Mrz 171677,40
1Call Mrz 171764,40
1Call Mrz 172100,50
6Call Mai 171698,90 - 9,00
3Call Mai 171708,70
50Call Mai 171804,72
300Call Mai 171902,89
1Call Sep 1717110,50
100Put Dez 161604,11
1Put Dez 161677,70
Mais (€/t) : 10 lots
LotsTypeStrikePrime
2Call Aug 171729,02
2Put Jan 171635,00
6Put Jun 171656,67
Raps (€/t) : 1645 lots
LotsTypeStrikePrime
2Call Nov 1636511,17
303Call Nov 163707,10 - 7,30
1000Call Nov 163753,89
1Call Feb 1736516,20
2Call Feb 1737510,70
3Call Feb 17377,59,50
2Call Feb 173808,24
2Call Feb 173904,99
3Call Aug 1736015,80
19Call Aug 17362,514,50 - 14,70
5Call Aug 1737012,00
300Put Nov 163701,28
1Put Nov 16377,54,00
2Put Mai 1737011,00

Weizen EU (€/t)
Dez 16163,2500-0,2500
Mrz 17165,7500-0,2500
Mai 17168,0000-0,7500
Sep 17169,0000-1,0000
Dez 17171,5000-1,0000
Weizen (¢/b)
Dez 16402,0000+3,0000
Mrz 17424,7500+2,7500
Mai 17438,0000+1,7500
Jul 17447,5000+0,7500
Sep 17461,7500+1,7500
Mais (¢/b)
Dez 16336,7500+7,0000
Mrz 17346,5000+7,2500
Mai 17353,5000+7,0000
Jul 17360,2500+6,7500
Sep 17367,0000+6,5000
Soja (¢/b)
Nov 16954,0000+3,2500
Jan 17959,2500+2,0000
Mrz 17965,5000+2,0000
Mai 17971,7500+0,7500
Jul 17977,2500+1,0000
Sojaschrot ($/st)
Okt 16297,9000-0,3000
Dez 16299,6000+1,4000
Jan 17300,2000+0,9000
Mrz 17302,1000+0,7000
Mai 17303,9000+0,9000
(¢/lb)
Okt 1633,2400+0,0200
Dez 1633,4400-0,0300
Jan 1733,6700-0,0600
Mrz 1733,9100-0,0800
Mai 1734,0700-0,0900

28.09.2016

Kassa (€/t)
B-Weizen 230 / 12% 2016162,00+1,00
A-Weizen 250 / 13% 2016166,00+0,00
Deutscher Mais 2015170,00-12,00
Raps376,50-0,75
Gerste 2016137,50+1,00
Analysen 29/09/2016

Europäischer Markt

Überraschenderweise hat die OPEC gestern doch noch eine Übereinkunft getroffen und beschlossen, ihre Produktion von Rohöl um 1 Million Barrel pro Tag zu reduzieren. Die Notierungen desSchwarzen Goldes legten unverzüglich um gut 5% zu, was die Überraschung der Händler verdeutlicht, die einen Status Quo erwartet hatten. Diese Neuigkeit dürfte heute Morgen auch den Rapspreis unterstützen, ebenso wie die Sojabohne in Chicago. Schließlich ist dies die deutlichste Drosselung der Produktion seit der Weltwirtschaftskrise 2008.

Auf dem Getreidemarkt verdient Australien derzeit besondere Beachtung. Der Regen dort hält weiter an und bedroht zunehmend die gute Qualität des Mahlweizens. In Europa hingegen ist es eher umgekehrt. Hier hält die Trockenheit weiter an und erschwert das Legen und Aufwachsen der neuen Rapsbestände. Und auch an der beginnenden Maisernte geht diese Trockenperiode nicht spurlos vorbei. In Frankreich zeichnen sich bereits vermehrt enttäuschende Erträge ab.

 

Amerikanischer Markt

Die Soja- und Maismärkte in den USA sind gestern wieder in Bewegung gekommen, mit der Rückkehr einer Trockenperiode, die  die Ernte gut voran kommen lassen dürfte. In beiden Fällen werden Rekorderträge erwartet, auch wenn die ersten Ergebnisse beim Mais noch etwas enttäuschend waren.

Die Exportnachfrage nach US-Agrargütern bleibt weiter hoch. So wurde in diesen Tagen besonders Soja nach China, Weizen nach Nordafrika und Mais nach Mexiko verkauft. Letztere Nachfrage gleicht die Nachricht chinesischer Importsteuern auf DDGS etwas aus.

Markt Schwarzes Meer

Die Weizenpreise am Schwarzen Meer haben ihren Aufschwung in dieser Woche fortgesetzt, besonders für Mahlweizenqualitäten. Das ist auch der Normalisierung der russische-ägyptischen Mengen zuzuschreiben ebenso wie dem Interesse Indiens an ukrainischem Weizen. Entsprechend geschäftig ist die Situation in den Häfen Ende September. Das kann die Enttäuschung russischer Exporteure jedoch kaum überdecken. In den ersten 3 Monaten büßten sie 8% ihrer Ausfuhren ein, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum.

Aktuelle Nachrichten

Anstieg der Rohölpreise nach OPEC-Versammlung